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Alpgebäude
Die Bauweise der Alpgebäude ist funktional, Verzierungen fehlen oder beschränken sich auf einzelne Elemente. Das Alter der Gebäude ist unterschiedlich. Die ältesten Bauten stammen aus dem 17. Jahrhundert, die jüngsten aus dem 20. Jahrhundert. Die Bauweise hat sich innerhalb der 300-jährigen Zeitspanne kaum verändert und der archaische Ausdruck der Gebäude ist geblieben.

Hütte (A)
Im vorderen Teil des Gebäudes befindet sich die eigentliche Sennerei. Hier wurde der Käse hergestellt und gekocht. Unmittelbar hinter der Sennerei befand sich der Milchkeller. Hier wurde die Milch gelagert.

Stupli (B)
Im Stupli (Schlafstube) befindet sich der Aufenthalts- und Schlafraum. Im quadratischen Raum standen das Bett, der Tisch und eine Bank. Kleine Fenster lassen etwas Licht einfallen.

Stall (C)
Im Alpstall wurden die Kühe am Abend und am Morgen gemolken. Sie blieben während der Nacht im Stall. Das Jungvieh wurde zu Beginn und Ende der Alpzeit über Nacht, sowie bei Schneefällen, ebenfalls eingestallt. Im Heuraum war nur Heu zur Überbrückung von Schlechtwetterperioden eingelagert und dieser deshalb gering bemessen.

Sammelbauten
Die Aufteilung der Funktionen auf drei einzelne Gebäude war eher selten. In der Regel wurden mehrere Funktionen in einem Gebäude kombiniert. Sehr verbreitet war die Kombination von Hütte und Stupli. Im Einhof sind schliesslich alle drei Funktionen miteinander verbunden.

 

© Fotos Lucia Degonda
© Webdesign Sonja Borer