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Ställe und Scheunen

Stallscheune
Die Stallscheune ist zahlenmässig der am häufigsten anzutreffende Gebäudetyp. Mit wenigen Ausnahmen ist die Stallscheune ganz aus Holz gebaut. Als Fundament dienen ein paar wenige Feldsteine. Die behauenen Kanthölzer des Unterstalls und die Rundhölzer der Heuscheune sind in Strickbauweise miteinander verbunden.

In der Stallscheune wurde das Heu gelagert und im Verlauf des Winters ausgefüttert. Stallscheunen finden wir als Hausställe direkt bei den Wohnhäusern (Huusstall), als Aussenställe auf den Wiesen der Dorfstufe, als Weidstall in der Nähe der Allmendweiden und als Alpstall im System der Einzelsennerei.

Heuscheune
Bei der Heuscheune (Härdstall) fehlt der Unterstall aus Kanthölzern. Hier liegen die Rundhölzer der Heuscheune direkt auf den Fundamentsteinen auf. An die Stelle des Stalls tritt ein kleiner Raum für die Lagerung von Geräten.

Die Heuscheunen dienten ausschliesslich der Lagerung des Heus. Im Frühwinter wurde das Heu auf Blachen in die weiter unten gelegenen Stallscheunen gebracht.

 

© Fotos Lucia Degonda
© Webdesign Sonja Borer